BERUFSORIENTIERUNG (BO):
Berufsorientierung als eigenes Unterrichtsfach mit eigens dafür ausgebildeten BO-Lehrer/innen
einheitliche Qualitätsstandards in der Ausbildung der BO-Lehrer/innen sowie verpflichtende Weiterbildungen
Berufsorientierung mit vielfältigen pädagogischen Methoden, die die individuelle Situation der einzelnen Schüler/innen beachten und innovative Ansätze innerhalb der Pädagogik und Didaktik aufnehmen
Möglichkeit für Schnuppertage und Berufspraktika ab der 7. Schulstufe und die Miteinbeziehung von Expert/innen aus der Praxis in die BO
Geschlechtersensible Berufsorientierung
verstärkte finanzielle Unterstützung der Länder und des Bundes für außerschulische Berufsorientierungs- und Coachingprojekte
Gründung weiterer Produktionsschulen
LEHRAUSBILDUNG:
Gründung des Fonds Zukunft Lehre
finanzielle Unterstützung von Lehrlingen durch Übernahme der Fahrtkosten und Unterbringungskosten in den Berufsschulinternaten
Beibehaltung des Kündigungsschutzes für Lehrlinge
MAßNAHMEN FÜR ARBEITSLOSE JUGENDLICHE:
ausreichend AMS-Berater/innen und eigene Jugendberater/innen mit spezieller Ausbildung und Qualifikation für diese Zielgruppe.
ein Ende der „verschulten“ Kursmaßnahmen (mehr Einzel- und Individualbegleitung) und ein Ende des Preisdumpings zwischen AMS-Kursanbietern
eine angemessene Entlohnung, gesicherte Arbeitsverträge und interne Weiterbildungsangebote für AMS-Trainer/innen
verbesserte Rahmenbedingungen für Kursteilnehmer/innen (bessere EDV-Ausstattung, freundlichere Räume, Kostenrückerstattung von Materialkosten während der Praktika)
eine einheitliche Anhebung der finanziellen Entschädigung für die Teilnehmer/innen aller AMS-Maßnahmen (inkl. JASG-Lehrgänge)